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Elben Die Ertsgeborenen, die Älteren Kinder Ilúvatars, erdacht von Eru allein im dritten Thema der Ainulindale, die ältesten und edelsten der sprechenden Wesen von Mittelerde. Sie erwachten am See von Cuiviénen im Sternenlicht des Schlafs Yayanna, und dort kam Orome zu ihnen, der sie liebte, und Melkor, der einige von ihnen gefangen nahm und aus ihnen die Orks züchtete. Früh im ersten Zeitalter wurden die Elben in zwei Gruppen geteilt - die Eldar, die dem Aufruf der Valar Folge leisteten und die Große Wanderung unternahmen und von ihrem Leben in Aman veredelt wurden; und die Avari, die dem Aufruf nicht folgten und zu den geringeren Waldelben wurden. Die Elben hatten ihre Blüte im Ersten Zeitalter, doch die Elbenreiche von Beleriand wurden von Morgoth zerstört, und in späteren Zeitaltern schwand ihre Macht. Im Zweiten und Dritten Zeitalter zogen noch einige Elben in wandernden Gruppen durch die Welt, die sie so liebten, doch viele waren in Elbenreichen und Zufluchtsorten wie Lindon, Bruchtal, dem Elbenreich und Lórien versammelt, wo Eldarfürsten über ein Volk von Waldelben herrschten. Mit dem Ende des Dritten Zeitalters war endgültig die Zeit der Menschen gekommen, und die Elben, die in Mittelerde blieben, schwanden und wurden ein heimliches Volk. Doch in Eldamar leben die Eldar zu Füßen der Valar bis an Ende der Welt. Elben waren die schönsten von allen irdischen Geschöpfen und ähnelten den Ainur im Geiste. Sie waren etwa sechs Fuß groß und eher schlank, anmutig, jedoch stark und widerstandsfähig gegen die Extreme der Natur. Ihre Sinne, insbesondere Gehör und Sicht, waren viel schärfer als die von Menschen. Elben schliefen anscheinend nicht, sondern ruhten ihren Geist in Wachträumen aus oder indem sie schöne Dinge anschauten. Die Eldar und vielleicht alle Elben konnten ohne Worte direkt von Geist zu Geist sprechen. Elben liebten alle schönen Dinge, aber insbesondere die Wunder der Natur, darunter vorallem die Wasser Ulmos und die Sterne Elbereths, die ihnen bei ihrem Erwachen geleuchtet hatten. Ihre Neugierde und ihr Verlangen nach Wissen waren unstillbar; eine ihrer größten Errungenschaften war, die Ents das Sprechen zu lehren. Wie ihre eigene Bezeichnung für sie selbst (Quendi >Die Sprecher<) belegt, hatte Kommunikation für sie einen hohen Wert. Sie waren von Natur aus gut und verabscheuten alle Werke des Bösen, auch wenn sie vom Bösen, das schön erschien, verführt werden konnten. Zuerst hießen die Elben von Mittelerde die Menschen willkommen, aber nach dem Verrat in der Nirnaeth Arnoediad entfremdeten sie sich von ihnen, außer von den Edain und ihren Nachkommen. Es gab drei Verbindungen zwischen den Edain und den Eldar und anscheinend andere zwischen den Edain (insbesondere den Dúnedain von Dol Amroth) und gerineren Elben. Die elben (außer den Noldor) hatten nie viel Kontakt mit Zwergen; die Jagd der Elben von Beleriand auf die Noegyth Nibin und der Mord an Thingol und die Plünderung von Doriath durch die Zwerge von Nogrod waren vielleicht die ersten von den vielen Vorkommnissen, die beide Rassen entfremdeten. Obwohl sie erschlagen werden oder an Kummer sterben können, sind Elben nicht anfällig für Krankheit oder Alter. Ein Elb, der sein Leben verlor, ging zu den Hallen Mandos, von wo aus er anderswohin in Valinor gehen, aber nicht nach Mittelerde zurückkehren konnte. Das schicksal der Elben ist an Ea gebunden, und sie können die Kreise der Welt bis zum Ende nicht verlassen, wenn sie sich mit Ainur (und vielleicht den Menschen) in der Zweiten Musik vor dem Thron Ilúvatars vereinen werden. Die Elben hüteten die Drei Ringe der Macht, die den drei größten unter den Eldar gegeben wurden. Sie nannten sich selbst Quendi, >Die mit Stimmen reden<. Auch genannt die Älteren Kinder Ilúvatars, das Ältere Geschlecht, das Ältere Volk, das Schöne Volk, das Fröhliche Volk und das Volk des Waldes. Der Name Eldar mag sich ursprünglich auf alle Elben bezogen haben. Saruman der Vielfarbige Der erste der Zauberer die um das Jahr 1000 D.Z. in Mittelerde erschienen. Er war der oberste und gelehrteste seines Ordens. Er ging in weissen Kutten bekleidet –darum auch Saruman, der Weisse- und moderierte die Sitzungen des Weißen Rats. Er gab sich vor allem mit Menschen ab, Gondor, aber auch die im Osten, denn dort war er lange umhergewandert. Von Elben und Valar wurde er Curunìr genannt. Der Truchsess Beren überließ ihm 2759 D.Z. den Turm von Orthanc. Er geriet unter Saurons Einfluss durch den Palantir, er hoffte während all den Jahren dass er den Ring als erster finden würde, notfalls auch als Saurons Vasall. Nach seiner Niederlage im rohanischen Krieg wurde er von Gandalf (der nun der weisse genannt wurde) aus dem Orden der Istari ausgestoßen und sein Stab wurde zerbrochen. Schlangenzunge schnitt ihm die Kehle im Auenland durch. Doch auf diese Weise war er natürlich nicht tot... Denn er war keineswegs sterblich, er war noch immer der Maiar Curunir, einst aus Aules Gefolge. Er verlor jedoch seine leibliche Hülle und sein Geist war in Valinor nicht mehr willkommen. Sauron der Verräter Das Böse das hier erscheint ist von schrecklicher Macht. Das Dunkle selbst ist so abscheulich anzusehen dass er sich in seinem schwarzen Turm versteckt und seit 3000 Jahren nicht mehr physikalisch in Mittelerde vertreten war. Doch er war durchaus am Ende nicht unsichtbar, denn Pippin, Saruman, Aragorn und Denethor sind ihm begegnet, mithilfe des Palantirs. Cirdan, Galdriel, Elrond und vielleicht auch Gandalf kennen ihn in seiner früheren Gestalt. Doch niemand spricht offen über das namenlose Grauen das er gesehen hat. Sauron, der Abscheuliche (Sindarin: Gorthaur) er war am Anfang aller Anfänge ein Maiar aus Aules Gefolge doch er war bald zu Melkor dem Valar übergetreten und diente ihm. Er bewunderte Melkor wahrlich, baute ihm auf der Insel Numenor sogar einen Tempal auf dem Meneltarma (dessen Spitze immer noch aus den tiefen der Meere ragt) Er war Kommandant diverser Truppen und Spezialist für Werwolf-Züchtung. Doch er hatte bei weitem weniger Macht als sein Gebieter. Er ging nach dessen Fall im Osten Mittelerdes umher und trat als Annatar (Herr der Geschenke) auf .Als er sich dazu bereit erklärte die Geheimnisse der göttlichen Schmiedekunst zu erläutern, konnten nur Fürsten wie Elrond, Cirdan und Galadriel ihm widerstehen. Er half ihnen die großen Ringe zu schmieden ohne dass die Völker wussten dass er einen Meisterring schuf. Wieviel der Eine Ring wirklich wert war ist zweifelhaft; im Krieg mit den Völkern (im 2. Zeitalter) hat er ihm wenig genutzt. Er erlag zuerst den Streitkräften des Elbenkönigs Gil-galad und den der Menschen von Numenor und wurde von Ar-Pharazon in Numenor gefangengehalten. Nach der numenorischen Katastrophe wurde er von Elendil, Isildur, und Gil-galad überwunden und er verlor für lange Zeit seine Gestalt (die seit dem Fall Numenors schlimm genug war), er streifte in den Wäldern umher um 1000 DZ. erhielt er sie wieder und baute Dol-Guldur. (erstaunlich ist dass die Nazgûl ihm auch ohne den Ring Treue bewiesen. Der Hexenkönig von Angmar (Oberster Nazgûl) vernichtete unterdessen die drei nördlichen Königreiche der Dunedain. Gondor musste die Bewachung von Modor aufgeben, als der Weisse Rat ihn aus dem Düsterwald vertrieb ging er nach Mordor und gewann wieder an Macht. Er suchte all diese Jahre weiter nach seinem Meisterring, bis er von Gollum erfuhr dass der Ring von Bilbo Beutlin gefunden worden war. Seine Reaktion war, dass er alle Fronten plötzlich angriff, er wollte seinen Feinden keine Zeit lassen den Ring gegen ihn einzusetzen. Auf den Gedanken, dass ie ihn zerstören wollten kam er nicht; von einem weiteren dunklen Herrscher vertrieben zu werden hätte er leichter ertragen, denn von Sauron blieb im 4. Zeitalter nur noch ein böser Schatten, doch da das Gute die Menschen langweilt, kamen im 4. Zeitalter allerlei Geheimbünde unter Jungandlichen auf, die den dunklen Herrn auf dunklem Thron, im Lande Mordor wo die Schatten drohn, weiter verehrten. Denn Sauron war noch immer ein Maiar, ein Unsterblicher. Ringgeister Die Neun waren einst große Menschenkönige. Sie begannen mit guten Absichten für ihr Volk und brauchten die Macht diese umzusetzen. Dann gab ihnen Sauron die neun Ringe der Macht und der Reihe nach fielen sie in die tiefe Dunkelheit. Sie haben kein Eigenleben mehr und dienen nur noch dem Dunklen selbst. Sie tauchern oft in schwarzen Kutten auf, manchmal in Gestalt von schwarzen Reitern oder auf fliegenden Ungetümen und existieren zum größten Teil in der Schattenwelt; nur ein kleiner Teil von ihnen hält sich hier in der normalen Welt auf. Wenn Frodo den Ring aufsetzt kann er ihre Gesichter sehen, denn dann befindet auch er sich in der Schattenwelt. Ihre erste Auseinandersetzung mit diesen Wesen haben Frodo und seine Gefährten auf der Wetterspitze, dem ehemaligen Wachturm von Amon Sûl. |