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Willkommen, willkommen zur Quenta arda Tolkien."Quenta arda Tolkien" ist übrigens Quenya, also die Hochelbensprache und bedeutet: " Geschichte über Tolkien" Es erfreut mich, euch hier begrüssen zu dürfen und hoffe euer Interesse neben Mittelerde Online auch für J.R.R. Tolkien und sein großartiges Werk zu wecken. Ehre wem Ehre gebührt denn er ist der Erfinder Mittelerdes und ohne ihn gäbe es auch kein Mittelerde Online. Darum erfüllt es mich mit Stolz euch seine Werke und sein Leben vorzustellen. Dank gebührt an dieser Stelle Darnoc, der in letzter Zeit ziemlich verhindert ist und dennoch die Zeit fand einmal darüber zu sehen. Doch erwarte ich auch von euch einige Unterstützung. Bei Ergänzungen oder anderem Feedback, evt. sogar Kritik, bin ich gerne offen für Ratschläge. Wie dem auch sei. Um jetzt nicht das strafgesetzliche Gefasel hier vorzubringen, werde ich einfach einen kleinen Hinweis mitgeben. Bitte fragt mich wenn ihr die Quenta gerne hättet. Danke. Sebastian Wer war Tolkien? Hierzu ist es natürlich erst einmal lohnenswert die beiden Bücher zu lesen: 1. Tom Shippey -Autor des Jahrhunderts Tom Shippey Author of the Century 2. Humphrey Carpenter A Biography Eine Biographie Humphrey Carpenter Dann fange ich mit einer Zusammenfassung der Biografie an. Es war an einem Märztag im Jahre 1891 als Mabel, Tolkiens künftige Mutter, mit einem Dampfer nach Bloemfontein (zum Kap) unterwegs war. Hinter ihr lag ihre Familie in Birmingham und vor ihr, ein Land mit ewigem Sonnenschein und einem 13 Jahre älteren Mann. Sie war unterwegs nach Südafrika um Arthur Tolkien (künftiger Vater von Tolkien) zu heiraten. Sie wurden dann am 16. April 1891 in der Kathedrale von Kapstadt getraut. Mabel beschrieb ihr neues Leben als "heulende Wildnis und gräßliche Einöde" Doch Arthur zuliebe blieb sie dort und fand sich mit dem Klima un der Umgebung ab, denn der musste dort bleiben. Wegen seiner Stellung in der Bank. Da sie dort relativ viele Engländer fand, war es dann doch nicht mehr so unerträglich. Sie organisierten Tanzabende und Abendgesellschaften. Nach einiger Zeit in einem Leben voller Schreibtische, Golfspiele, Tennisspiele und Vorlesungen merkte Mabel Tolkien (Suffield früher) dass sie schwanger war. An dieser Stelle zitiere ich einen Brief von Arthur Tolkien vom 4. Januar 1892 an seine Familie in Birminham: Meine liebe Mutter, Heute habe ich gute Nachricht für Dich. Mabel hat mir gestern Abend (3.Januar) einen hübschen kleinen Jungen geschenkt. Das Baby war ein bisschen früh da, aber es ist gesund und kräftig und Mabel hat alles wunderbar überstanden. Das Baby ist (natürlich) allerliebst. Es hat schäne Hände und Ohren (sehr lange Finger), sehr helles Haar, "Tolkien-Augen" und ganz klar den "Suffield-Mund". Dem allgemeinen Eindruck nach einer sehr schönen Neuausgabe seiner Tante Mabel Mitton sehr ähnlich. Als wir Dr. Stollreither gestern das erste Mal riefen, meinte er, es sei falscher Alarm und sagte der Schwester, sie könne noch für vierzehn Tage nachhause gehen, aber er hatte sich geirrt, gegen acht rief ich ihn von neuem und dann blieb er bis 12 Uhr 40, als wir einen Whisky auf die Zukunft des Jungen tranken. Sein erster Vorname wird "John" sein, nach seinem Großvater, im Verbund warscheinlich John Ronald Reuel. Mab will ihn Ronald nennen und ich möchte John und Reuel beibehalten ... Von halb neun bis bis halb fünf musste das Kind im Hause bleiben um der grellen Sonne nicht ausgesetzt zu werden. Sie kleideten sich alle weiss wegen der enormen Hitze. "Der kleine sieht wie ein Elf aus wenn er ganz in weiss gekleidet ist" schrieb Mabel an die Mutter ihres Gatten " und wenn er ganz ausgezogen ist sieht er noch mehr wie ein Elf aus" Am 17. Februar 1894 wurde Hilary Arthur Reuel geboren. Er war ein gesundes Kind dem die Hitze gut bekam, im gegenteil zu seinem älteren Bruder, denn dem ging es nicht so gut. Ronald sprach inzwischen geläufig und unterhielt sich mit den Bankangestellten. Er sah aus wie ein echter Sachse hatte sein Vater gesagt. Das Zahnen machte ihm damals schwer zu schaffen, er bekam hohes Fieber und Mabel war ganz und gar am Ende. Am Ende trat eine schlimme Dürre ein und die Ernte wurde von Heuschrecken vernichtet. Trotz allem schrieb Arthur an seine Familie was Mabel befürchtete:"Ich denke mir wird es in diesem Land gutgehen und ich denke nicht dass ich nocheinmal auf die Dauer in England bleiben würde"Ronalds Zustand verschlechterte sich weiter und Mabel fuhr im November 1894 mit den beiden Jungen die vielen hundert Meilen bis nach Kapstadt. Arthur konnte leider nicht an der Reise teilnehmen. Ronald sah wie sein Vater auf den Deckel des Koffers "A.A. Tolkien" malte. Die einzig klare Errinnerung an ihn. Anfang April 1895 fuhr Mabel nach England. Prolog; Die Schlacht auf der Dagorlad, das letzte Bündnis und der kleine Hobbit Bilbo Beutlin aus dem Auenland (mithilfe des Handbuchs der Weisen und des HdR) Drei Ringe den Elbenkönigen hoch im Licht, Sieben den Zwergenherrschern in ihren Hallen aus Stein, Den Sterblichen ewig dem Tode verfallen, neun, Einer dem dunklen Herrn auf dunklem Thron Im Lande Mordor, wo die Schatten drohn. Ein Ring sie zu knechten, sie alle zu finden, Ins Dunkel zu treiben und ewig zu binden Im Lande Mordor wo die Schatten drohn. Gil-galdas Allianz, geschlossen mit dem hohen König Elendil dem Langen im Jahre 3430 Z.Z. Das letzte Bündniss von Elben und Menschen zog gemeinsam in den Krieg gegen Sauron und besiegte sein Heer auf der Dagorlad. Dann wurde Barad-dur (der dunkle Turm) sieben Jahre lang belagert und schließlich geschleift. Er konnte nie gänzlich vernichtet werden, denn er war wie Sauron auch an den Ring gebunden und dieser blieb erhalten. Sauron trat damals erst aus seinem Turm hervor (und nicht wie fälschlicherweise im Film gesagt wird; er wäre auf der Dagorlad vor seine Feinde getreten) und stellte sich Elendil und Gil-galad. Er erschlug beide, wurde dann jedoch selbst durch den Verlust des Ringes (und der Hand) bezwungen. Elrond der oberster Herold von Gil-gald gewesen war errinnerte sich 3000 Jahre später noch mit Stolz an das prächtige Heer das über Eriador und seine Pässe zog. Gil-galad vereinte nicht nur die Elben aus Lindon und Imladris (Bruchtal) unter seine Führung sondern auch Tawarwaith aus dem Grünewald und die Galadhrim aus Lòrien. Elendil und seine Söhne führten die Dunedain und andere Hilfstruppen ins Schalchtfeld. Die Zwerge von Khazad-dûm (Moria; damals noch ein prächtiger Ort) standen auf Seiten des Bündnisses. Dagegen waren andere Zwerge auf der Seite Saurons zu finden... Auch die Sieger erlitten schwere Verluste, Oropher, König der Tawarwaith, fiel. Ebenso Amdir, Fürst von Lòrien und Elendils Sohn Anarion. Es hieß das letzte Bündniss weil es wahrlich das letzte zwischen Elben und Menschen war! Die Elben schwinden bereits, ihre große Zeit ist vorbei und die Menschen entfremdeten sich von den Elben. (Dennoch traten die Elben von Lindon und Imladris mehrmals im dritten Zeitalter auf Seiten der Dunedain auf.) Doch Isildur, Sohn von Elendil dem Langen nahm den Ring für sich. Damals hätten die freien Völker siegen können um das Böse für immer zu vernichten. Doch Isildur nahm den einen Ring und zog ab. Auf den Schwertelfeldern wurde er vom Ring verraten. Isildur starb und der Ring ging im großen Strom verloren. Nach langer Zeit wurde er von Dreagol, (ein Freund von Smeagol(später Gollum)) gefunden. Doch an diesem Tag hatte Smeagol Geburtstag und der Ring verführte ihn zu einem tragischen Mord. Er tötete seinen Freund und nahm den Ring an sich. "Mein Schatzzz" nannte er ihn nun. Smeagol nahm ihn mit ins Nebelgebirge, so tief dass er das Licht der Welt nie wieder erblicken konnte. Der Ring verdarb Smeagol und er vergaß seinen Namen. Gollum war nunmehr der seinige. Er wohnte in der Dunkelheit, und dort sollte er auch sterben. Denn nach 500 Jahren fand der Hobbit Bilbo Beutlin den Ring als er auf der Flucht vor Orks von Thorin Eichenschild und den anderen 12 Zwergen getrennt wurde. Er überlistete Gollum nach den Regeln des Rätsels und der Ring hatte sich ihn als neuen Träger ausgesucht. (nachzulesen in allen Details im Hobbit) Und so geschah es dass der Ring weitere 60 Jahre in Bilbos Besitz blieb....Bis zu seinem 111 Geburtstag... |