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Historie der Sippe
Mit dem Ende des Nördlichen Königreiches endete auch die Hoffnung auf Frieden und Sicherheit in Eriador. Der Hexerkönig konnte zwar besiegt werden aber zu welchem Preis? Fornost war zerstört, weite Lande waren entvölkert und verwüstet. Es war zu dieser Zeit, als ein Überlebender aus Fornost nach Bree gelangte. Eremar war sein Name. Er fiel nicht auf in Bree, gab es doch viele Flüchtlinge durch den Krieg.
 
Eremar aber war nummenorischer Abstammung und gehörte zum Hofe des gefallenen Königs. Die Königliche Handelsgilde war ihm anvertraut und oft war er unterwegs gewesen, um vertrauliche Aufgaben für seinen König zu erfüllen.
 
Seiner ursprünglichen Aufgabe beraubt, blieb er in Bree, bezog eine ehemalige Lagerhalle und begann weitere Flüchtlinge um sich zu scharen, mit der Absicht, das zu tun, was er am Besten konnte. Handeln.
Dank seiner früheren Beziehungen gelang es ihm rasch, ein funktionierendes Netz aufzubauen, vertrauten ihm doch Elben wie Zwerge. Immer öfter suchten ihn also Handelsreisende in seinen Hallen auf und verweilten bei ihm. Man begann sich zu organisieren und Strukturen entstanden. Im Jahre 1987 des 3. Zeitalters wurde die Gilde offiziell gegründet. Neben Eremar und einigen Menschen aus Bree gehörten zu den Gründungsmitgliedern auch zwei Elben aus Bruchtal und den Anfurten. Drei aus Moria geflüchtete Zwerge stellten ihr Handwerk in den Dienst der Gilde.
 
Dank des relativen Friedens, der auf die Vertreibung des Hexerkönigs folgte, erlebte die Gilde einen starken Aufschwung. Doch Eremar wusste um die Zerbrechlichkeit des Friedens und um die Verwundbarkeit der Lande, ihres Königs beraubt. Auch die Zwerge, von dunklen Geschöpfen aus ihren Hallen vertrieben, waren gezeichnet. So begann die Gilde Verbände für die Selbstverteidigung der umliegenden Lande aufzustellen. Sie baute einige Außenposten, nutzte ihre Infrastruktur und ihre Verbindungen zu den benachbarten Völkern, um so eine gewisse Sicherheit gewährleisten zu können. Und darin taten sie gut. Denn der wachsame Friede endete als 2460 Sauron mit gewachsener Stärke nach Dol Guldur zurückkehrte und Orks die Pässe im Nebelgebirge zu kontrollieren begannen.
 
Dies alles sollte Eremar nicht mehr erleben, er starb 2062 im alter von 154 Jahren. Er hinterließ eine Gilde weitgereister Händler und kriegserprobter Kämpfer. Auch sollte sich sein großer Wunsch, die Rückkehr des Königs zu erleben, nicht erfüllen. Die Gilde jedoch bestand weiter unter der Führung seines ältesten Sohnes und leistete wertvolle Dienste in der Verteidigung gegen die in Eriador eindringenden Orks. Bald schon nach Eremars Tod und beeindruckt durch seine Weitsicht, begann sich die Gilde die Gemeinschaft von Eremar dem Vorausschauenden zu nennen.
 
Als um das Jahr 3000 der Schatten von Mordor länger wird, trifft dies die Gilde nicht unvorbereitet. Lange schon haben ihre Händler Kunde aus den umliegenden Landen gebracht. Und so bereitet sie sich nun vor, ihren Teil zur Verteidigung ihrer Lande beizutragen.
 
 
 
 
 
The History Of Our Kinship
 
With the end of the Northern Kingdom also ended the hope for peace and security in Eriador. The Witchking was defeated at last but Fornost was destroyed, wide lands were abandoned and devastated. It was at that time that a survivor of Fornost came to Bree. Eremar he was called. He didn’t attract much attention because there were many refugees due to the war.
Eremar however was of Nùmenorian descent and he had belonged to the court of the fallen King. He had been in charge of the King’s Trade Guild and he had often been abroad to execute confidential tasks for the King.
Deprived of his old duty he stayed in Bree. He moved into an empty storehouse and he began to gather some other refugees with the intention to do what best he could. Trading.
Thanks to his relations of old and the confidence of Dwarves and Elves he soon succeeded in establishing functional trade routes. And so more and more merchants came to his halls and stayed with him. They began to organise themselves and structures arose. In the year 1987 of the 3. Age the Kinship was officially founded. Besides Eremar were some other Men from Bree but there were also two Elves of The Grey Havens and Rivendell. Three Dwarves who had fled from Moria offered their crafting skills either.
 
The relative peace which followed the expulsion of the Witchking granted the Kinship growth and stability. But Eremar knew about the fragility of peace and the vulnerability of the land without a King. Either the Dwarves, dispelled from their halls by evil creatures, were marked. And so the Kinship began to levy troops for its self- defence. They built some outposts and used their infrastructure and relations to grant the people of Eriador some security. And they did well. Since the Watchful Peace ended in 2460 and Sauron returned to Dol Guldur with increased strength and Orcs began to control the passes of the Misty Mountains.
 
But all this should not come to pass while Eremar was alive. Since he died at the age of 154 in the year of 2062. Neither should he live long enough to see his greatest wish, the Return of the King, come trough. He left behind a Kinship of far travelled merchants and experienced combatants. And so the Kinship continued under the command of Eremar’s oldest son and gave proof of its valuable service against the attacking Orcs.
Soon after Eremar’s death and impressed by his foresight the Kinship began to call itself “The Fellowship Of Eremar The Foreseer”.
 
As in the year 3000 the shadows of Mordor begin to grow longer and the merchants bring ominous tidings of the surrounding lands the Kinship of Eremar begins to prepare itself to contribute its part in the defence of their lands.
 
Vielen Dank Avon für deine Mühe.